DISQUS

bluelectric.org: Ein Kommentar

  • Boris · 1 year ago
    Also ich finde das höchst unergonomisch und auch leserunfreundlich, zum Kommentieren plötzlich zu einem amerikanischen Dienstleister verschifft zu werden (sammelt der im Hintergrund eventuell alle Kommentare nebst E-Mailadressen zum Auswerten?), der mir zudem noch nicht einmal den kompletten Artikel anzeigt.

    Damit kann ich nicht einmal während des Schreibens Bezug auf den Artikel nehmen, wenn ich ihn nicht gleichzeitig in einem weiteren Tab öffne - was noch schwerer leserunfreundlich ist.

    Und wenn ich nachher Kommentare lesen will, muss ich auch zum Fremdanbieter gehen? Also ich lese lieber Kommentare zu Artikeln dort, wo sie hingehören und nicht 'comment threads' bei irgendwem.

    Das hat für mich fast dieselbe Abgewöhnqualität wie Zwangs-Nutzerregistrierung zum Kommentieren.
  • Konstantin Klein · 1 year ago
    Verstehe ich nicht. Bei mir öffnet sich das Kommentareingabefeld gleich unter dem Artikel, und auch die Kommentare liegen drunter. Ich werde nirgendwohin verschifft. Kannst Du mir das Phänomen nochmal beschreiben, vielleicht gleich mit dem "Reply"-Link unter diesem, damit auch das Wesen des threading etwas klarer wird?
  • Boris · 1 year ago
    Und ich muss noch extra Javascript dafür einschalten, damit ich das Kommentarformular hier sehe ... und wohin mein erster Kommentar gewandert ist, weiß ich auch noch nicht so recht. Die Dienstleister-Seite präsentierte sich eben so, als hätte es noch nie im Leben einen Kommentar gegeben.

    Für was (oder wen? war dieses Plugin nochmal gut?

    Sorry dafür, dass ich etwas mopsig reagiere, aber für mich stellt dieses Dingens schon eine arge Verschlimmbesserung in Sachen Usability dar.

    Ich würde mein Blog nicht so langsam in eine Zusammenstoppelung verschiedener Dienstleister-Bröckchen zerlegen. Schon alleine nicht wegen der Nutzerdatenverteilung.
  • Konstantin Klein · 1 year ago
    Das mit JavaScript ist tatsächlich ein Argument. Da diese Scriptsprache aber auch sonst eine große Rolle spielt auf diesen Seiten, hatte ich gedacht, es wäre schon an...

    Nutzerdatenverteilung? Disqus will Nutzerdaten, überprüft sie jedoch nur bei der Anmeldung als Mitglied.
  • Boris · 1 year ago
    Wie (bisher mangels Javascript verteilt und etwas verzettelt) gesagt, als Blogbetreiber würde ich keine Kernfunktionalität meines Blogs einem Dienstleister übertragen, schon gar keine, mit deren Hilfe er meine Leser (Kommentatoren) identifizieren und "verfolgen" kann. Es wäre in diesem Zusammenhang nebenbei interessant zu wissen, ob man als Blogbetreiber noch anonymes Kommentieren erlauben könnte (wie es Wordpress ja ausdrücklich ermöglicht).

    Und als Kommentator ... naja, dito. Ich kommentiere scheinbar hier, letzten Endes aber bei jemand anderem, der das Ganze verwaltet und aufbereitet ... und was eventuell noch?
  • Konstantin Klein · 1 year ago
    Nun ja: Kommentare über einen Dienstleister gibt es nicht erst seit
    disqus. Einige durchaus nicht unbekannte Weblogs nutzen Haloscan für
    ihre Kommentarfunktion, ebenfalls ein (amerikanischer) Dienstleister,
    BTW. Und andere nutzen sogar für das gesamte Weblog einen
    Dienstleister; Typepad ist gerade bei corporate bloggers immer
    beliebter, und selbst good old Blogger ist nicht nur Spielplatz für
    Nichtanderskönner.

    Nutzerdaten sind also durchaus nicht immer und ausschließlich unter
    der Fuchtel des eigentlichen Betreibers.

    Disqus läuft hier im Versuch übrigens nicht einfach nur, weil es geht.
    Von den threaded discussions, der Einbindung in Friendfeed und auch
    den Email-Funktionen erwarte ich mir durchaus einen Mehrwert. Threaded
    Discussions gibt es übrigens auch als (nicht gut funktionierendes,
    nach meiner Erfahrung) Plugin für WordPress, die anderen Funktionen
    m.W. nicht.

    Dieser Kommentar entstand übrigens in meiner Mailbox und wurde dann an
    disqus geschickt.